Grafling ist ein Pfarrdorft mit 17 Häusern, 1,5 Stunden nördlich von Deggendorf, an der Straße von dort nach Viechtach, in einem obstreichen Thale, insgemein der Graflinger Winkel genannt. Dieser Ort verdankt vermutlich einem Grafen seinen Ursprung und Namen. Ein Kirchlein war da sicher schon im 13. Jahrhunderte, dem heiligen Apostel Andreas geweiht, welches später als Filiale von Deggendorf aus versehen wurde. Um aber den weitentlegenen Filialisten von Grafling einen ebenen Priester zu verschaffen, stiftete der religiösgesinnte Peter Gigelberger, Bürger zu Deggendorf i. J. 1474 daselbst ein Benefizium. Später, etwa im 17. Jahrhunderte wurde dieses Kuratbenefizium zu einer Pfarrei erhoben, auf welche dem jeweiligen Stadtpfarrer von Deggendorf das Präsentationsrecht zugestanden wurde.

Die Seelenanzahl dieser Pfarrei beläuft sich bereits auf 1650 und wird vom Pfarrer mit Beihilfe eines Kooperators pastorirt.

Im österreichischen Erbfolgekriege wurde Grafling auch öfters vom Feinde besucht. Am 13. Oktober 1742 streiften 400 ungarische Husaren, Kontribution eintreibend, von Ruhmannsfelden heraus bis Grafling; und am 3. Februar 1743 haben die Franzosen bei Grafling 70 ungarische Husaren mit 100 Pferdern ausgehoben und gefangen genommen. 

Nahe bei Grafling befindet sich eine Hammerschmiede.

Der ehemalige Schweinach- und Quinzingau: Eine historisch-topographische Beschreibung von Joseph Klämpfl, Passau 1855.

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Fotos aus Grafling


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